Vorurteilssensible Erziehung – was bedeutet das?
Bereits im Kindergarten-Alter entwickeln Kinder erste Vorurteile, sogenannte Vor-Vorurteile. Diese „lernen“ sie jedoch nicht im Kontakt mit anderen Kindern, sondern von der Gesellschaft, die sie umgibt und prägt. Kinder erfahren somit aufgrund von Hautfarbe, Geschlecht, Behinderung und oder Sozio-Ökonomischem Status auch bereits in diesem Alter diskriminierung.
Auch Pädagogische Fachkräfte reproduzieren immer wieder unabsichtlich Vorurteile oder ihnen fehlen Tools, um sich aktiv gegen Ausgrenzung einzusetzen.
In meinen Workshops finden wir mit Biographiearbeit heraus, welche Vorurteile tief in unserer Erziehung und Sozialisation stecken.
Wir setzen uns mit den Begriffen Familienkultur, Dominanzkultur, Allyship (verbündet sein) und Power-Sharing (Teilen von Privilegien) auseinander. Gemeinsam entwickeln wir Strategien für eine offene Gesprächskultur, die Unterschiede wertschätzt und einen freudvollen Umgang mit Diversität fördert.
Der Schlüssel zur gesunden Entwicklung und Wohlbefinden aller Menschen in Institutionen ist die Wertschätzung ihrer ganz individuellen Identität und ihrer einmaligen Familienkultur. Nur über diese empathische Beziehungsarbeit gelint es, Kindern und Erwachsenen eine positive Lern- und Arbeits- oder Lebensumgebung zu bieten.
Dieses Format biete ich für viele verschiedene Settings an, z.B. Kitas, Nachbarschaftszentren oder Hospize.

